Montag, 4. Juni 2012

2 Relaxing days in Cusco

Heute nahmen wir es also sehr gemuetlich, haben spaet zMorgen gegessen und dann gemuetlich unser Rucksack neu gepackt und ueberlegt, was wir genau noch brauchen und was wir gar nicht mehr auspacken....

Dann ging es ab ins Zentrum von Cusco und wir haben uns eine Massage gegoennt. Das war gut, aber hat uns recht geschmerzt in den Beinen und auch beim Nacken...aber wer hat schon fuer 8 Franken eine Stunde Massage erhalten??? Ich und Mami vorher noch nie¡
Anschliessend genossen wir in einem feinen Kafi ein feines Gebaeck und gingen dann wieder einmal einkaufen. Es ist fuer uns einfach alles so viel guenstiger und wir lassen einiges von unseren Kleidern hier...haben ja schliesslich die aelteren Stuecke mitgenommen und nun kaufen wir neues.

Heute wollte ich euch schreiben, dass es doch noch nie geregnet hat auf unserer Reise und genau jetzt in dem Moment schuettet es defintiv heftig¡¡¡¡ tja man soll den Morgen nicht vor dem Abend loben....
Morgen werden wir uns noch Gesichtspflege und Manicure leisten, auch das super billig....

Ihr seht wir geniessen die letzten Tage. Am Mittwoch fliegen wir hier von Cusco nach Lima und dann am Donnerstag Abend zurueck¡ Die Zeit vergeht super schnell¡

Wir gruessen euch und falls wir nicht mehr schreiben, dann bis in der Schweiz
Miriam und Renate

PS: Miri ist mega stolz, dass wir es geschafft haben den Inca Trail
PPS: das mit den Fotos war nicht moeglich, aber zu Hause bekommt ihr alles zu sehen

Yes we did it - Camino de Inca y Macchu Picchu

Am Samstag Morgen um 04:00 ging es los....ja das war frueh, aber um 06:10 fuhr bereits der Zug in Richtung Aguas Caliente los. So fuhren wir also zuerst in Richtung Ollantaytambo mit dem Bus und dann mit dem Perutrail bis km 104. Dort stiegen wir als einzige aus und machten uns noch frisch auf. Auf die Spuren der Inkas.
Zuerst mussten wir uns mit unsrem Fuehrer Puma, ja er heisst Puma, registrieren und wir Frauen suchten nochmals ein WC auf, da die naechsten 4 Stunden nur beschraenkt Moeglichkeiten bestehen.......

Dann ging es los, Schritt fuer Schritt fuehrte unser Weg nach oben ca. 400 Hoehenmeter waren zu ueberwinden um auf 2650 Meter ueber Meer zu kommen. Es war bereits sehr heiss und wir haben angefangen unsere warmen Winterkleider langsam auszuziehen.....bereits nach der ersten halben Stunden mussten wir eine erste Pause einlegen, der Schnauf ging uns auf dieser Hoehe sehr schnell aus....nach einer weiteren halben Stunde, hat unser Fuehrer bei einem Aussichtspunkt eine weitere Pause fuer uns eingelegt, dort hat der das grosse Lunch Paket, welches er fuer uns mittrug ausgepackt und wir haben Crakers gegessen um uns zu staerken. Dann gings weiter auf den Spuren der Inkas, langsam....

Die Aussicht war fantastisch und der Weg sehr schmal, die Sonne brannte immer staerker und schlussendlich liefen wir nur noch im T-Shirt und der Faserpelz, das warme Skioberteil verschwand im Rucksack. Ja jedes von uns trug ein Rucksack mit ca. 2 Liter Wasser, Snacks, unserem Schlafanzug und Trainer, und dann noch Medikamente und Zahnbuerstli fuer die Uebernachtung. Den Rucksack habe ich nicht speziell gespuert, aber die steilen Steintreppen nach unten und dann wieder nach oben usw. schafften mich recht. Mami war immer vorne und ich liess sie ihr Tempo laufen. Pumalito unser Fuehrer lief mit mir in meinem Tempo. Es war ein herrlicher Weg, aber ich hatte doch immer noch den Respekt ob ich das nach meinem Gesundheitszustand von Januar/Februar wirklich schaffen wuerde. Puma half mir jedoch sehr und ermutigte mich, dass wir gut in der Zeit sind und ich nicht pressieren muesste. Wir erreichten Wynay Wayna unser Ziel fuer den Mittag nach 4:10 Stunden, also recht gut in der Zeit. Die letzten 307 Treppenstufen aus Stein nach oben waren jedoch verdammt hart. Ich habe sie gezaehlt, weil ich mich so motivieren konnte. Die Aussicht danach war herrlich und unser Lunch ein echter Genuss. Das Ausruhen war dringend notwendig fuer Mami und mich. Wir wussten, dass wir den heftigen Abschnitt geschaft haben und wir dann nur noch nach unten gehen - von den Hoehenmeter her.

Nach einer nicht allzulangen Pause ging es weiter. Wir spuerten unsere Beine doch schon sehr, aber das Weiterlaufen ging viel ringer als vorher. Immer mehr hoerten wir die Voegel zwitschern und sogar Waschbaeren hoerten wir im Wald, ich bin schoen verchluepft....Nach weiteren 1 bis 1.5 Stunden auf und ab auf dem Weg der Inkas haben wir das Tor der Sonne erreicht und konnten den Macchu Picchu sehen, ihr koennt euch das fast nicht vorstellen hoechsten vielleicht Fanky, du hast diese Aussicht ja auch schon genossen.
Wir konnten die ersten Fotos von Macchu Picchu machen, genau wie auf den Postkarten¡¡¡¡¡¡
Dann ging es "nur" noch Bergab zum Macchu Picchu, eine Stunde, fuer die Knie sicherlich nicht das BESTE, aber fuer den Schnauf richtig gut. Die Luft hier ist herrlich, einfach viel besser als in den Staedten¡
Anschliessend waren wir einfach zum Ausruhen beim Macchu Picchu und wir genossen es. Wir nahmen dann den Bus in Richtung Aguas Caliente, dort freuten wir uns auf unsere Dusche und das Hotel war also das BESTE, das wir in den Ferien hatten. Wir gingen dann mit Pumalito noch zum zNachtessen und dann ab ins Bett, wieder richtig frueh, da wir am naechten Morgen bereits um 04:20 wieder aufstanden und beim besten Fruehstuecksbuffet zugeschlagen haben¡

Mit dem Bus ging es dann nach oben zurueck zum Macchu Picchu, laufen wollten wir definitv nicht mehr. Mit dem Guide machten wir eine Tour fuer ca. 2 Stunden und er erklaerte uns alles. Danach hatten wir viel Zeit fuer uns bis wir wieder nach unten mussten. Wir genossen die Aussicht und wer kann schon sagen, dass er um 10:00 Uhr beim Macchu Picchu suennele kann??? ICH und MAMI¡
Wir gingen dann zeitig nach unten, da die Sonne brennte und unten im Dorf Aguas Caliente schlief Miri eine Stunde auf einem Baenkli. Der Zug nahmen wir in Richtung Ollantaytambo und dann mit dem Bus retour nach Cusco. Wir waren richtig kaputt und wollten nicht mal mehr zum Essen, es gab dann Beutelsuppe und Blevita, das reichte.
Wir schliefen 12 Stunden und waren heute doch schon fitter......

Cusco

Hier in Cusco haben wir eine Menge Zeit und haben es stets sehr gemuetlich genommen. Wir sind am ersten Tag einfach alle Maerkte abgelaufen und konnten uns natuerlich wieder Stunden verweilen. Natuerlich haben wir auch viel eingekauft. Unsere Rucksaecke sind zur Haelfte mit Souvenirs gefuellt.

Wir haben aber auch die Kirchen besucht oder verschiedene schoene Plaetze. Der Plaza des Armas ist der absout schoenste....Am Abend vom Donnerstag hatten wir dann unser Breafing mit der Agentur resp. unserem Guide fuer den 2taegigen Inkatrail. War super spannend und wir freuten uns umso mehr.

Am naechsten Tag waren wir dann mit einem kleinen Tranvia Zuegli unterwegs und konnten so einiges von der Stadt sehen.

Am Samstag Morgen ging es dann los...mehr im naechsten Blog.

Dienstag, 29. Mai 2012

Juliaca - Cusco

Am Montag Morgen frueh ging es weiter. Wir hatten geplant um 06.30 unser Fruehstueck zu nehmen, aber da war einfach noch keine Hausdame und kein Fruehstueck auf dem Tisch. Sie kam dann und war schon voll im Stress. Miri und Renate haben dann geholfen fuer alle Fruehstueck zu machen. Tja das waere doch auch noch ein Job fuer uns. Wir machen einfach ein Hostal auf.... Nachdem uns der Taxifahrer abgeholt hatte, nahmen wir anstatt einen Bus ein Collectivo nach Juliaca. Unsere Begeisterung hielt sich anfangs sehr in Grenzen. Trotzdem waren wir einfach viel viel schneller als mit dem Bus und waren schon nach 40 Minuten in Juliaca. Juliaca ist nicht wirklich spektakulaer, doch wir wollten Aline besuchen und haben sie nach einer Taxiirrfahrt dann auch gefunden. Aline ist als HOPLAA im Einsatz in Juliaca bei Franziska, sowie ich einen Einsatz im 2008 gemacht habe. Wir konnten dann die Schule besuchen und ganz lange mit Franziska und Aline sprechen und somit einen Eindruck bekommen. Die Nacht waren wir dann bei Franziska und ihrer FAmilie einquartiert. Heute Dienstag fuhren wir von Juliaca nach Cusco und somit erreichen wir bereits die letzte Station unserer Reise. Wir werden eine ganze Woche hier sein und bald wartet der Inkatrail auf uns. Wir schreiben euch wieder. Es geht uns soweit sehr gut. Wir geniessen die Zeit. Bis bald

Colca Canyon - Puno - Titicacasee

Hallo zusammen ujjj es gibt ganz vieles zu erzaehlen, da wissen wir ja fast nicht wo anfangen...doch einfach alles der Reihe nach...... Am letzten Donnerstag waren wir also im Colca Canyon. Leider fing der Tag fuer Mami schon mal zum Ko.... an, Wort woertlich. Der ganze Tag ueber war es ihr dann einfach nur mies. Der Ausflug war zuerst einfach nur kalt, dann war es auch mir etwas schlecht....tja somit wohl eher zum Abhacken. Der Flug der Condore war spannend, wir waren aber froh als wir zurueck im Hostal waren und uns Tee und Suppe kochen konnten. Am Freitag ging es dann schon etwas besser in Richtung Puno mit den Einheimischen im Bus. So hatten wir dieses Feeling auch wieder einmal. Dies war soweit eigenlich ganz angenehm und da das Hostal schon vorgebucht war, konnten wir anschliessend gemuetlich ins Hostal und etwas Essen. Am naechsten Tag goennten wir uns einen entspannten Tag und haetten beinahe wieder den ganzen Markt einkaufen koennen. Puno hat nicht super viel zu bieten als Stadt, aber einen schoenen Plaza des Armas, den haben wir genossen und schlendern durch die Stadt. Am Sonntag ging es dann wieder frueher aus den Federn, denn wir hatten eine Tour zum Titicacasee gebucht. Zuerst ging es mit dem Boot ab auf die Islas de Uros. Dies sind etwa 60 schwimmende Inseln und dort leben tatsaechlich Menschen, haben eine Schule und ein Spital. Das konnten wir uns fast nicht vorstellen. Es war interessant. Weiter ging es auf die Isla Taquile. Dort ging es nach oben auf 4000 Meter ueber Meer und wir schnauften wie die alten Dampfwalzen, aber die Aussicht war einfach herrlich. Blaues Meer, die 6000 Meter hohen Berge von Bolivien, Sonne usw. Der Ausflug hat uns bis anhin am Besten gefallen. Am Montag war dann die Weiterreise geplant......mehr dazu im naechsten Blog. Lg